Das Goldene Zeitalter, der Übergang hat begonnen !

Das Böse hat man in den vergangenen 5.100 Jahren, so die Veden, gewähren lassen.
Die Veden sprechen bei dieser Zeitspanne von dem dunklen Zeitalter – eine Zeit der Illusionen und Kriege. Der primäre Krieg war dabei der, der gegen den Menschen und die Entfaltung des Lebens führte. Wichtig ist: Die Illusionen und Kriege im Zuge des dunklen Zyklus waren, wie Armin Risi betont, zu keinem Zeitpunkt notwendig. Doch um das zu erkennen, war das dunkle Zeitalter notwendig. Man könnte auch von einer nicht notwendigen Notwendigkeit sprechen – ein Paradox, das im Veda mit «acintya» bezeichnet wird. Acintya ist alles, was für den menschlichen Verstand nicht zur Gänze verständlich ist.


Praktisch jede Seele, die sich in den letzten paar tausend Jahren entschlossen hat hier auf der Erde zu inkarnieren, hat dies im Bewusstsein dessen getan, was sich das «Große Vergessen» nennt. Wir wollten wahrscheinlich erfahren, wie weit wir uns von unserem schöpferischen Wesenskern entfernen und in der Verdichtung verlieren können. Das Böse in Gestalt des Tiefen Staates (NWO) hat es uns ermöglicht, diese Erfahrung zu machen. Das Zeitfenster dafür war jedoch von Anbeginn begrenzt. Es war nie vorgesehen, dass sich das Böse durchsetzt, denn Zerstörung hat keine Zukunft.

 

Beobachtet man die Geschehnisse auf der ganzen Welt und nimmt zusätzlich die vedische Perspektive ein, so kann man sich des Eindrucks nicht verwehren, dass sich das besagte Zeitfenster in der Tat schließt, genauso wie es viele Prophezeihungen und Seher vorraussagten. Der dunkle Zyklus neigt sich dem Ende zu und die Chance, sich in der materiellen Dichte zu verlieren, ist vorüber. Das gilt auch für die dunkle Seite, die in Form des Tiefen Staats erfahren wollte, wie weit sie gehen kann.
Bevor sich die Menschen auf die nächsthöhere Entwicklungsebene ‚schrauben‘ und in das goldene Zeitalter begeben, kommt es jedoch zu den für das Yuga-Sāndhya typischen Umwälzungen.

Zeit für den Hammer des Thors!

 

Der Übergang

Viele werden die Welt nicht mehr verstehen. Vieles, von dem was die Menschen für gut und richtig hielten, wird sich als das genaue Gegenteil erweisen. Und viele werden sich fragen: Wenn das Gute in Wahrheit das Böse ist, was ist dann überhaupt noch wahr? Hier findet sich der Schlüssel für den Ausstieg aus dem dunklen Zeitalter. Die Einsicht, buchstäblich von Geburt an betrogen worden zu sein und noch dazu von denjenigen, denen man am meisten vertraut hat, wird blinde Wut und Rachegelüste in den Menschen auslösen.
Der Impuls, auf Gewalt und Unrecht mit Gewalt und Unrecht zu reagieren, wird groß sein. Schließlich hat man uns dieses reaktive Verhalten über Jahrhunderte und Jahrtausende antrainiert.

Wir können das Rad des Schicksals aber nur dann anhalten, wenn wir die tiefere Botschaft der Enttäuschung verstehen: als ein höchst erfreulicher Zustand, der aus der Einsicht hervorgeht, dass wir zwar getäuscht wurden, nun aber frei von Täuschung sind. Ent-täuscht wird somit sein, wer der Täuschung durch den Tiefen Staat nicht länger unterliegt. Der Schock ob des Ausmaßes der Irreführung ist also heilsam, rückt er doch eine ver-rückte Welt ins rechte Licht zurück. Auf die Ent-täuschung folgt das Verständnis, dass es nicht unser Schicksal ist und auch nie war, Gewalt mit Gewalt zu vergelten. Nur wenn wir erkennen, dass kein Unrecht der Welt getanes Unrecht ausgleicht, findet der karmische Kreislauf ein Ende. Steht der Tiefe Staat in all seiner Scheußlichkeit vor uns, wird vor allem eines gefragt sein: unsere Fähigkeit zu verzeihen. Sie ist es, die darüber entscheiden wird, ob wir die spirituelle Reifeprüfung bestehen und in das goldene Zeitalter übergehen.

 

Dass wir verzeihen, ändert jedoch nichts daran, dass das Personal des Tiefen Staats auf die eine oder andere Art seinem energetischen Ausgleich zugeführt werden wird. Das muss auch so sein. Nicht aus der moralisch bewertenden Sicht des menschlichen Verstandes, sondern weil Karma schlicht bedeutet: Wer vor einer Kreuzung steht und den linken Weg wählt, geht irgendwann auch den rechten. Das ist weder gut noch schlecht und auch nicht positiv oder negativ. Es ist einfach nur ein Ausgleich von Energien, der dazu dient, das kosmische Gleichgewicht aufrecht zu erhalten. Die ultimative Erkenntnis, zu der das dunkle Zeitalter führen kann, ist nicht nur, dass das Dunkle und Böse nicht notwendig ist, sondern genauso illusorisch ist wie das Gute. Es ist die menschliche Wahrnehmung der Welt, die polar ist, nicht die Welt an sich. Gut und Böse sind lediglich sprachliche Zuschreibungen – mentale Konzepte, die außerhalb unserer Wahrnehmung keinerlei Substanz haben.

 

Was der Mensch in mythologischen Darstellungen, Literatur und Film als Gut oder Böse bezeichnet, ist letztlich Ausdruck ein- und derselben Einheit und Vollkommenheit. Das vermeintlich Böse hat es uns ermöglicht, zu erfahren, wie weit wir uns in der Dunkelheit verirren können. Doch genauso stellt sich das vermeintlich Gute zur Verfügung und erleuchtet den Pfad, auf dem das ‚Böse‘ zur absoluten Wahrheit zurückkehren kann. Wir bezeichnen diese Wahrheit als Liebe. Im Gewahrsein für die Liebe sind wir alle, die ‚Guten‘ wie die ‚Bösen‘, Aspekte ein- und desselben Bewusstseins, das sich auf unendlich viele Arten selbst erfährt. Die Offenbarung der Veden spricht von Einheit in der Vielfalt und Vielfalt in der Einheit. Eine Einsicht, die acintya bleibt. Egal ob irdisches Theater, Spiel der Pole oder kosmisches Drama – sie alle sind letztlich ein energetisches Nullsummenspiel, das aus demselben Ursprung kommt, auf den es hinausläuft.

 

Es sollte klar sein, dass nicht übermorgen einfach die Welt voller Frieden sein wird und es keine Regierungen mehr gibt, das ist auch nicht der Sinn des Ganzen. Das System wie wir es kennen, wird es bald nicht mehr geben. Der Alltag morgens zur Arbeit zu fahren und am Wochenende Kino oder Party wird auch vorbei sein. Das System wird runtergefahren und natürlich wird dieser Prozess andauern, es muss erst wieder ein neues Bewusstsein erschaffen werden und dieses Bewusstsein wird friedlich sein, weil wir den dunklen Zyklus durchlebt und somit erfahren haben.

 

Letzendlich ist es die Polarität die unser Bewusstsein wachsen lässt und dazu gehört zu anfangs immer "Gut und Böse", Energien die uns Erfahrungen und Entwicklung bringen.